Gesundheit!

Gesundheit ist auf der Arbeit selten ein Thema. Für mich aktuell schon. Ich war letzte Woche in der Röhre. Arythmie mit Vorhofflimmern. Kam beim Sport abends vor 2 Wochen. Daher letzte Woche Kardiologie. Sie haben aber nix gefunden. Immerhin. Vielleicht komme ich langsam in das Alter, in dem man aktiv auf seine Gesundheit achten muss. Bisher war „gesund sein“ für mich ja selbstverständlich. Ist es aber nicht.

Auf der Arbeit läuft es. Aber nicht wirklich rund. Der Fachbereich unterstellt ständig, dass das Warenwirtschaftssystem nicht sauber funktioniert. Es ist aufgrund der Unmenge an Daten schwer, wirklich schwer, passende Analysen zu fahren. Wenn man in Tabellen mit zig Millionen Einträgen rumsucht dauert es eben schon mal etwas länger. Und dazu kommt, dass oft die genaue Funktionsweise von Programmen als Black box daherkommt. Die Programme sind einfach oft so mächtig, dass man lange braucht, um deren Funktionsweise in Fall x oder y rauszukitzeln. Und fragt jetzt nicht nach irgendwelchen Dokus oder Anleitungen. Natürlich gibt es sowas, aber da es in einem Riesen-EDV-Warenwirtschaftssystem auch unüberschaubar viele Parameter gibt mit denen man den Programmablauf beeinflussen kann ist das Wissen über die Funktion der Programme „stetig unsicher“. Das ist so, als würde man von einem Arzt verlangen, dass er auf Zellebene seine Diagnosen stellen kann.

Nach einigen Monaten kennt man viele Programme, aber es gibt eben noch viel viel mehr. Und Kombinationen von Geschäftsfällen, die theoretisch kombinatorisch unzählige Varianten bilden können. Wird das Verpackungsmaterial bewertet oder umbewertet geführt ? Und wieviele Verpackungen sind denn zu unterscheiden ? Und wie hält man unterschiedliche Systeme bzgl der Stammdaten synchron ?

Das hört sich vielleicht recht negativ an, aber so ist die Realität. Nicht die Werbung.

Aber es gibt auch positives. Nur wird das Positive zu oft von Problemen überlagert.

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Ein Kommentar zu „Gesundheit!

  1. Gesundheit ist ein wichtiges Thema und sollte es für einen verantwortungsvollen und effizienten Arbeitgeber auch sein. Auch und gerade auf der Arbeit – ist wer krank, muss man sein Fehlen ausgleichen, Arbeit umverteilen, Expertise an Stellen abrufen, wo sie normal nicht gefragt und vielleicht nicht vorhanden ist.

    Ich fand es interessant, dass ich in einem (sehr guten, zu einem Vertragsabschluss führenden) Vorstellungsgespräch mal meine Strategien zum Umgang mit und daher auch das Vorhandensein von Spannungskopfschmerzen und Colitis ulcerosa thematisierte. Ganz offen und ehrlich, aber halt auch mit dem Thema „Was hilft bei mir, was müsst Ihr mich auf jeden Fall immer machen lassen, damit ich Euch nicht ausfalle“. Die haben das topp aufgenommen.

    Wenn jemand etwas komplexes und unvorhergesehenes wie eine Krankheit mit Ausprobieren und Methoden in den Griff kriegt, zeugt das auch von Problemlösungswillen und Problemlösungsfähigkeit, und das sind ja durchaus Qualifikationen.

    Ich hoffe, nun nicht zu sehr vom Thema Deines Beitrags abgedriftet zu sein 😉

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