Dienstag – eine kurze Geschichte

Guten Morgen, gerade habe ich nicht viel Zeit zum schreiben, also wirds eine kurze Geschichte. Ist für nen Blog eh besser – wer lange Texte lesen möchte nimmt sich ein Buch.

Muss gleich los, hab mittlerweile ne Fahrgemeinschaft mit nem Kollegen, der ist eher vom Typ Lärche ( Moment, war das jetzt die mit ä oder mit e – oder haben der Baum und der Vogel den gleichen Vokal ? Egal, keine Zeit zum googelt, schreiben ist angesagt ). Und dann wird der Tag heute noch lang – um 7 heute Abend hat ne externe Kollegin, die jetzt 3 Jahre da war zu ner kleinen Abschiedsfeier eingeladen. Werde also erst um 10 zu Hause sein…

Gestern durfte ich übrigens mal wieder erleben, was es heißt, in einem großen Unternehmen zu arbeiten. Regularien sag ich nur. Im System – im „produktiven“ wie das der Fachmann nennt, also nicht in ner Testumgebung sondern im echten, in dem gearbeitet wird – braucht es einige Einstellungen von Parametern. Die kann man da nicht einfach so machen, dafür gibt es Regeln. Die besagen, Änderungen werden nur an einem bestimmten Tag in der Woche regulär gemacht = eingespielt. Sowohl an Programmen = Quellcode als auch an steuernden Parametern. Das ganze – also Änderungen an Programmen oder Parametern – sollte vorher auch mal ausgiebig getestet worden sein = in einem Testsystem ausprobiert worden sein. Damit will man sich vor Problemen durch Fehler schützen. Kann ja mal vorkommen, dass ein Programmierer nen Fehler einbaut, der nicht direkt vom Syntaxcheck erkannt wird. Die Möglichkeiten dazu sind übrigens nahezu unendlich. Oder dass Parameter eingestellt werden, die statt des erwünschten Effekts was ganz anderes bewirken. Jedenfalls ist Testen wichtig.

Und dann muss die Änderung in einem „Gremium“ angemeldet werden. Bzw. dort genehmigt werden. Das ist sozusagen noch mal ein Sicherheitscheck, damit nicht konkurrierende Einstellungen gleichzeitig ins produktive System kommen. Oder anders gesagt, damit man sich nochmal Gedanken über Risiko und Auswirkung von Änderungen machen kann. Letztendlich hatte ich „vergessen“, Parameteränderungen, die von Kollegen gebraucht werden rechtzeitig anzumelden. Und prompt wurde auch auf Nachfrage abgelehnt, diese einzuspielen. Fühlt sich an wie auf ner Behörde. Hat alles seinen Sinn und Zweck, fühlt sich aber doof an.

So, das wars schon, muss los….

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