Dienstag

Bin müde und will nicht viel schreiben. Habe gerade zu Hause noch gearbeitet. Wichtig ist, dass die Kunden Wäre bekommen. Was auch heute wieder mit Problemen verbunden ist. Eigentlich soll ja alles automatisch, richtig und zeitgerecht laufen. Tut es aber nur bedingt.

Immerhin heute ein sehr gutes Gespräch mit dem Projektleiter wg eigener Aufgabenvielfalt gehabt. Gerade habe ich das Gefühl, auch mit Überstunden nicht alle Aufgaben erledigen zu können. Aber zum einen gibt’s im Gesamtprojekt größere Probleme und zum anderen ist Priorisierung und notwendige Analysearbeit etwas subjektives. Manchmal muss man kleine Fehler laufen lassen um sich um die großen zu kümmern. Ein Kunde bekommt einige Artikel nicht wird ausgestochen von ‚viele Kunden bekommen zu einem Artikel nicht den korrekten Abtechnungspreis‘.

Zur Zeit habe ich einen Gast von der IT einer Schwesterfirma. Er soll sich unserem Systemstand / die eingerichteten Prozesse drei Wochen ankucken und mich wo möglich etwas unterstützen. Bei sehr speziellen Problemen ist das mit Unterstützung durch einen ‚externen‘ so eine Sache – außerdem delegiere ich nicht so gerne und erledige viele Dinge am liebsten selbst. Was zu einer bösen Spirale führen kann.

Gestern noch Gespräch mit einer Kollegin gehabt, die den schönen Satz gesagt hat „ich will nicht schon wieder in die ständige Rechfertigungsrolle reinrutschen“. Sie hat recht. Ich versuche das erfolglos seit 15 Jahren. Dienstleister ist eben Dienstleister. Mit welchem EDV-system gearbeitet wird ist da eigentlich egal.

Immerhin noch eine Besprechung über komplizierte Businesslogik gehabt. Es ging darum, das ‚Systemverhalten‘ für bestimmte Prozesse abzuleiten. Entweder werde ich zu alt oder das Thema ist einfach sehr kompliziert – habe das Gefühl in der Diskussion auf der Hälfte des Weges abgehängt zu werden. War auch selbst nervig: hab zum Schluss der Besprechung nochmal eindringlich nach Voraussetzungen gefragt, welche die anderen als selbstverständlich empfinden. Aber ich habe halt so meine Ansprüche an Erklärungen und Verstehen. Wobei die referierende Kollegin mal den Satz geprägt hat „man könne nur mit eigener Brschäftigung und nicht nur durch Zuhören etwas wirklich lernen“. Sehe ich nicht so. Finde ich im Gegenteil dreist. Natürlich ist es nicht einfach, beim Erklären das Verinnerlichen der Zuhörer herzustellen. Aber es ist doch nicht unmöglich, oder ?

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